Pressemitteilung Nr. 29 vom 15.05.2026 „Die DFG fördert Spitzenforschung made in Bavaria“: Rund 72 Millionen Euro aus Top-Programm der DFG für innovative Forschungsprojekte aus Bayern

„Die DFG fördert Spitzenforschung made in Bavaria“:
Rund 72 Millionen Euro aus Top-Programm der DFG für innovative Forschungsprojekte aus Bayern

Riesiger Erfolg für FAU Erlangen-Nürnberg, TU München, LMU München, JMU Würzburg und Universität Regensburg in DFG-Programm – Wissenschaftsminister Blume: „Acht bewilligte Anträge in hart umkämpftem DFG-Programm sind klares Gütesiegel für den Forschungsstandort Bayern“

MÜNCHEN. Riesiger Erfolg für Bayerische Spitzenuniversitäten:  Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), die Universität Regensburg (UR), die Technische Universität München (TUM) und die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) haben zusammen mit ihren Partner-Universitäten erfolgreich acht Sonderforschungsbereiche zur Stärkung der Spitzenforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beantragt: Die wissenschaftlich exzellenten Forschungsvorhaben werden mit insgesamt rund 72 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre gefördert. Dies gab die DFG heute bekannt.

Wissenschaftsminister Markus Blume: „Die DFG fördert Spitzenforschung made in Bavaria: Acht Top-Projekte von FAU, JMU, TUM, LMU und Universität Regensburg holen sich DFG-Zusagen. Von neuen Ansätzen im Kampf gegen Thrombosen und Entzündungen über Forschung zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Nukleinsäure-Immunität bis hin zu mathematischer Grundlagenforschung – die Forschungsprojekte sind Grundlage für Innovation von morgen. Gerade im Bereich der Medizin schneiden wir herausragend ab. Insgesamt gilt: Gleich acht bewilligte Anträge in diesem hart umkämpften DFG-Programm sind ein klares Gütesiegel für den Forschungsstandort Bayern. Hier zeigt sich: Die Hightech Agenda Bayern ist ein Motor für exzellente Forschung. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligte!“
Sonderforschungsbereiche (SFB) sind auf die Dauer von bis zu zwölf Jahren (in der Regel drei mal vier Jahre) angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die Grenzen ihrer jeweiligen Fächer, Institute, Fachbereiche und Fakultäten hinweg im Rahmen eines übergreifenden und wissenschaftlich exzellenten Forschungsprogramms zusammenarbeiten. Die Förderung eines SFB-Transregio (TRR) ermöglicht eine enge überregionale Kooperation zwischen Hochschulen und den dort Forschenden sowie eine Vernetzung und gemeinsame Nutzung der Ressourcen. Der SFB-Transregio (TRR) wird daher von mehreren – in der Regel bis zu drei – Hochschulen gemeinsam beantragt.

Folgende zwei Einrichtungsanträge für Sonderforschungsbereiche von LMU und Universität Regensburg wurden bewilligt:

  • SFB 1784: „Das Zusammenspiel von Thrombose und Inflammation – Translation molekularer Mechanismen in klinische Anwendungen (InTraC)“; Einrichtungsantrag; Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU); Professor Dr. Steffen Massberg (München); bayerischer Förderanteil 12,4 Mio. Euro.
     
  • SFB 1785: „Verallgemeinerte motivische Methoden in der Geometrie“; Einrichtungsantrag; Universität Regensburg; Professorin Dr. Clara Löh (Regensburg); bayerischer Förderanteil 11,6 Mio. Euro.
     

Folgende sechs (Transregio-)SFB unter bayerischer Sprecherschaft werden fortgesetzt (DFG-Projektbeschreibung unter dem angegebenen Link):

  • SFB 1309: „Chemische Biologie epigenetischer Modifikationen“; zweiter Fortsetzungsantrag; Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU); Professor Dr.-Ing. Thomas Carell (LMU); bayerischer Förderanteil 12,3 Mio. Euro.
    https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/325871075
     
  • SFB 1525: „Kardio-immune Schnittstellen“; erster Fortsetzungsantrag; Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU); Professor Dr. Stefan Frantz (JMU); bayerischer Förderanteil 12,8 Mio. Euro.
    https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/453989101
     
  • TRR 237: „Nukleinsäure-Immunität“; zweiter Fortsetzungsantrag; Technische Universität Dresden; Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; Professorin Dr. Min Ae Lee-Kirsch (Dresden); bayerischer Förderanteil 5,8 Mio. Euro.
    https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/369799452
     
  • TRR 241: „Immun-Epitheliale Signalwege bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen“; zweiter Fortsetzungsantrag; Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU); Charité – Universitätsmedizin Berlin; Professor Dr. Christoph Becker (FAU); bayerischer Förderanteil 8,9 Mio. Euro.
    https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/375876048
     
  • TRR 332: „Neutrophile Granulozyten: Entwicklung, Verhalten und Funktion“; erster Fortsetzungsantrag; Universität Münster; Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU); Universität Duisburg-Essen; Professor Dr. Oliver Söhnlein (Münster); bayerischer Förderanteil 4,4 Mio. Euro.
    https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/449437943
     
  • TRR 333: „Braunes und beiges Fett - Organinteraktionen, Signalwege und Energiehaushalt (BATenergy)“; erster Fortsetzungsantrag; Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; Technische Universität München (TUM); Universität Hamburg; Professor Dr. Alexander Pfeifer (Bonn); bayerischer Förderanteil 3,8 Mio. Euro.
    https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/450149205
     

Sonderforschungsbereiche werden nach einem strengen Begutachtungsverfahren mit hohen Qualitätsanforderungen vergeben, müssen international sichtbar sein und bedeuten für die Universitäten einen beträchtlichen Zuwachs an Stellen und Mitteln für den jeweiligen Forschungsbereich.

Nähere Informationen zu den einzelnen Sonderforschungsbereichen finden Sie hier:
www.dfg.de/de/aktuelles/neuigkeiten-themen/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung-nr-15

 

Helena Barsig, Sprecherin, 089 2186 1829

 

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